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Zwischen Schwarz und Weiß

1. January 2019

Schwarz nicht gleich Schwarz und Weiß nicht gleich Weiß. Die beiden unbunten Farben gibt es in vielen Variationen. Und dazwischen liegt eine ganze Palette unterschiedlicher Graustufen.
Im Rahmen seiner „Bestandsprobe V“ zeigt das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern ab dem 20. Februar 2019 Werke der eigenen Sammlung, die sich in eben diesem Bereich bewegen, „Zwischen Schwarz und Weiß“ – so der Titel der Ausstellung.
Im Vordergrund stehen dabei die Neuzugänge des Hauses, wie zum Beispiel die monumentale Stahlskulptur „Berlin“ des Niederländers Lon Pennock, die sich seit Oktober 2018 im Außenbereich des Museums befindet. Oder das raumgreifende Lackobjekt „Flowing Water/Feeling Water Nr. 7“ von Nobuyuki Tanaka, das anlässlich der jüngsten Einzelausstellung des Japaners in der Pfalzgalerie angekauft wurde. Auch eine neu erworbene Klanginstallation von Julius Stahl passt in das farblich klar abgesteckte Themenfeld der Schau. Der Künstler macht in seinen synästhetisch angelegten Werken Töne und Vibrationen auf der Basis eines breiten Schwarz-Weiß-Spektrums bildnerisch sichtbar.
Darüber hinaus sind zeitgenössische Arbeiten von Norbert Frensch, Katharina Hinsberg, Georgia Russel, Robert Schad, Günter Umberg sowie eine „Linienplastik“ von dem 2012 in Kaiserslautern verstorbenen Künstler Leo Erb zu sehen. Schließlich punktet die Ausstellung mit Pionieren diverser abstrakter Strömungen, mit Josef Albers und Michael Kidner, François Morellet und Lucio Fontana. Julia Behrens

kunst:art Nr. 65, Januar-Februar 2019, Westen Spezial

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